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SUBSTRAT - KOKOSERDE
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Beschreibung
Substrat Kokoserde kaufen
KOKOSERDE wird aus der Faserschicht der Kokosnussschale gewonnen, einem Nebenprodukt der Kokosernte. Sie ist torffrei, pH-nah am neutralen Bereich und speichert ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser, ohne dabei zu verdichten. Als Basis für eigene Mischungen und für die Anzucht ist sie die naheliegende Alternative zu Torf. Erhältlich in 1.000, 2.000, 3.000 und 5.000 ml.
Kokoserde statt Torf
Torf entsteht über Jahrtausende in Mooren, und sein Abbau setzt große Mengen gebundenes Kohlendioxid frei. Kokoserde fällt dagegen ohnehin an, wenn Kokosnüsse verarbeitet werden. Im Substrat übernimmt sie dieselbe Rolle: Sie hält Wasser, bleibt dabei aber strukturstabiler als Torf und lässt sich auch nach dem Austrocknen wieder benetzen – ein Torfballen nimmt einmal trocken kaum noch Wasser an. Nährstoffe liefert sie so gut wie keine, das ist Aufgabe der Erde oder des Düngers.
- Material: Faserschicht der Kokosnussschale, Nebenprodukt der Kokosernte.
- Eigenschaften: torffrei, pH-nah neutral, hohe Wasserspeicherung.
- Vorteil: lässt sich nach dem Austrocknen wieder benetzen.
- Nährstoffe: liefert praktisch keine – Erde oder Dünger ergänzen.
- Größen: 1.000 ml, 2.000 ml, 3.000 ml, 5.000 ml.
Kokoserde richtig einsetzen
Als alleiniges Substrat ist Kokoserde für die meisten Zimmerpflanzen zu wasserhaltig. Ihre Stärke liegt in der Mischung: Zusammen mit Perlit oder Pinienrinde entsteht ein Substrat, das Feuchtigkeit hält und trotzdem Luft an die Wurzeln lässt. Für die Anzucht eignet sie sich pur, weil sie keimarm ist. Mehr zu Herkunft und Anwendung steht im Ratgeber Kokoserde.
- Anteil: als Basis etwa die Hälfte der Mischung, Rest Auflockerer.
- Anzucht: pur verwendbar, weil keimarm und fein.
- Gießen: trocknet langsamer ab als mineralische Substrate – seltener wässern.
- Nicht geeignet für: Sukkulenten und Kakteen, die schnell abtrocknen müssen.
Häufige Fragen zu Kokoserde
Ist Kokoserde eine echte Torfalternative?
Im Substrat ja: Sie übernimmt dieselbe Aufgabe, nämlich Wasser zu halten und die Mischung locker zu machen. Anders als Torf stammt sie aus einem Nebenprodukt der Kokosernte und nicht aus Mooren.
Kann ich Zimmerpflanzen in reine Kokoserde setzen?
Für die meisten Arten ist sie pur zu feucht. Gemischt mit Perlit, Bims oder Pinienrinde wird daraus ein Substrat, das Wasser hält und trotzdem atmet. Bei der Anzucht funktioniert sie dagegen auch allein.
Muss ich zusätzlich düngen?
Ja. Kokoserde liefert praktisch keine Nährstoffe. Kombiniere sie mit Pflanzenerde oder Wurmhumus, oder dünge nach dem Anwachsen regelmäßig flüssig.
Warum lässt sich Kokoserde nach dem Austrocknen wieder benetzen?
Weil die Kokosfasern ihre Struktur behalten. Trockener Torf dagegen wird wasserabweisend, das Gießwasser läuft am Ballen vorbei statt hinein.
Substrat Kokoserde kaufen – in vier Größen
Die Kokoserde gibt es bei uns in 1.000, 2.000, 3.000 und 5.000 ml. Weitere Zuschlagstoffe und fertige Mischungen findest du in der Kategorie Substrat.
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